Aleksandra Naumovski Potisk · 2024

Der kleine
Prinz.

Eine symphonische Reise durch Kindheit, Liebe und die Welt der Erwachsenen.

Symphonische Suite
DIE REISE BEGINNT MIT EINEM EINZIGEN TON
01 / Symphonische Suite

Eine Geschichte,
dem Orchester anvertraut.

Aleksandra Naumovski Potisk

Musik, in der die Zerbrechlichkeit der Kindheit den Widersprüchen des Erwachsenseins begegnet.

Die Suite entstand zwischen April und Juli 2024 im Auftrag von SNG Opera in balet Ljubljana. Die Partitur umfasst fast 250 Seiten mit neunzehn nummerierten Szenen und einem eingeschobenen Übergang. Literarische Grundlage ist Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry.

Orchesterbesetzung
2 Flöten und Piccolo, 2 Oboen, 2 Klarinetten in B, 2 Fagotte; 2 Hörner, 2 Trompeten in B oder C, 2 Posaunen und Tuba; Pauken, Schlagzeug, Harfe, Celesta und Streicher.

HINTERGRUND UND KOMPOSITORISCHES KONZEPT ↓
02 / Dramaturgische Grundlagen

Die Liebe.
Und der ewige Jüngling.

Der kindliche Blick bedeutet mehr als Unschuld. Er birgt auch Sehnsucht, Ideale und die Unfähigkeit, Abschied zu nehmen.

Obwohl Der kleine Prinz häufig der Kinderliteratur zugeordnet wird, erschließt sich seine melancholische Schönheit auch Erwachsenen. Dasselbe gilt für die Suite: Der kindliche Blick bildet den Ausgangspunkt, unter dem sich komplexere psychologische und emotionale Prozesse entfalten.

Das kompositorische Konzept betont zwei miteinander verbundene Leitgedanken: die Liebe und den Archetyp des ewigen Jünglings (puer aeternus). Die Liebe durchzieht die gesamte Erzählung, besonders die Beziehung zur Rose. Darin spiegeln sich die idealisierte Schönheit der Nähe und die Anforderungen einer wirklichen Beziehung. Die kompositorische Deutung verbindet sie auch mit der Beziehung des Schriftstellers zu seiner Frau Consuelo.

Der zweite Leitgedanke stützt sich auf Marie-Louise von Franz’ jungianische Interpretation des Kleinen Prinzen. Der ewige Jüngling bleibt Freiheit, Fantasie und Kindheitsidealen verhaftet, während er die Grenzen des Alltags und dauerhafte Verantwortung für einen anderen Menschen nur schwer annimmt.

In dieser Interpretation sind der Pilot und der kleine Prinz zwei Seiten derselben Persönlichkeit. Der Flugzeugabsturz eröffnet einen Raum inneren Zerfalls und der Auseinandersetzung: Der Erwachsene begegnet dem Kind in sich, von dem er sich nicht lösen kann. Idealisierte Liebe steht in Spannung zu ihrer möglichen Verwirklichung im Erwachsenenleben.

Die musikalische Dramaturgie der Suite geht von einer Deutung der Komponistin aus, die Liebe, den Archetyp des ewigen Jünglings und das innere Verhältnis zwischen dem Piloten und dem kleinen Prinzen miteinander verbindet.

03 / Aufbau des Werkes

Neunzehn Szenen.
Eine Reise.

Ouvertüre, Vorstellung der Figuren, Reise und Schluss. Zwischen die Szenen VI und VII ist ein eigenständiger Übergang eingefügt.

IOuvertüre
IIDer Pilot
IIIDie Wüste
IVDie Begegnung
VDer Planet des kleinen Prinzen – Asteroid B612
VIDie Rose
↝Übergang – Die Reise des kleinen Prinzen
VIIDer König
VIIIDer Laternenanzünder
IXDer Eitle
XDer Geschäftsmann
XIDer Trinker
XIIDer Geograf
XIIIDie Erde
XIVDie Schlange
XVDer Rosengarten – Ritornell
XVIDer Pilot und die Rose – Traumwalzer
XVIIDer Fuchs – Tango
XVIIIAbschied
XIXFinale
04 / Themen und Motive

Zwei Hauptthemen.
Ableitungen und Verwandlungen.

Wiederkehrende Motive verändern sich mit der Geschichte. Der größte Teil des thematischen Materials geht aus zwei Hauptthemen hervor: dem des kleinen Prinzen und dem der Rose.

Hauptthemen

I / Thema des kleinen Prinzen

Reine und verminderte Quinte

Den Kern des Themas bildet der Gegensatz zwischen reiner und verminderter Quinte, dem Tritonus. Stabilität und Spannung sind damit bereits in seiner Grundstruktur angelegt. Sie drücken den Konflikt zwischen kindlichem Blick und Erwachsenenwelt aus.

II / Thema der Rose

Zwischen Dur und Moll

Das Thema beginnt mit einer reinen Quarte; eine große oder kleine Terz verleiht der Fortsetzung ihre Dur- oder Mollfärbung. Dasselbe musikalische Material kann daher Zärtlichkeit, Ungewissheit oder den anspruchsvollen Charakter der Rose ausdrücken.

Pilot und Fliegen: Verbindungen zu den Hauptthemen

Thema des Piloten

Ein Spiegelbild

Das Thema des Piloten ist ein Spiegelbild, das das Thema des kleinen Prinzen zugleich widerspiegelt und weiterführt. Die musikalische Verwandtschaft zeigt Kind und Erwachsenen als zwei Seiten derselben Persönlichkeit. Eine fallende Terz nach dem weiten Aufschwung im Thema des kleinen Prinzen verbindet sie zusätzlich.

Thema des Fliegens

Verbindung durch Chromatik

Chromatische Elemente verbinden das Thema des Fliegens mit dem des Piloten. In der Erzählung trägt das Fliegen auch die Sehnsucht, Grenzen zu überwinden. Seine Funktion ist verbindend; die beiden thematischen Grundlagen bleiben der kleine Prinz und die Rose.

Wie entwickelt sich das Material?

In der Begegnung verflechten sich thematische Schichten in einer orchestralen Engführung. Der Traumwalzer verwandelt das Rosenthema nach Dur; im Finale fügt sich das Material des kleinen Prinzen allmählich zum abschließenden C-Dur-Klang. Die musikalischen Beziehungen der Figuren zeigen sich im Wiederkehren und Verwandeln vertrauten Materials.

Notenbeispiele

Notenbeispiel: Thema des kleinen Prinzen
Thema des kleinen Prinzen
Notenbeispiel: Thema der Rose
Thema der Rose
Notenbeispiel: Dur-Verwandlung des Rosenthemas im Traumwalzer
Dur-Verwandlung des Rosenthemas im Traumwalzer
Notenbeispiel: Verwandlung des Themas des kleinen Prinzen im Finale
Verwandlung des Themas des kleinen Prinzen im Finale

Thematische Entwicklung und Musik der Szenen

Die Veränderungen reichen von einzelnen Intervallen bis zur Harmonik und musikalischen Form. Die Gegensätze zwischen reiner und verminderter Quinte sowie großer und kleiner Terz erweitern sich zum Verhältnis zwischen Tonalität und Atonalität. Die Spannung zwischen Ordnung und Zerfall des Materials folgt dem inneren Konflikt der Figuren.

Der Traumwalzer: Verwandlung der Erinnerung

Der Traumwalzer bringt eine Dur-Verwandlung des Rosenthemas. Die Erinnerung an die Reinheit des Verliebtseins färbt sich zunächst mit filmischer Nostalgie; dann zerfällt das Material und endet in einer unvollständigen, fragmentierten Periode. Die musikalische Form selbst vollzieht den Verlust idealisierter Nähe.

Schauplätze, Charaktere und Erzählung

Die Szenen erfüllen nicht immer nur eine Aufgabe. Wüste, Erde und Asteroid B612 bilden Schauplätze; Pilot, Rose und Planetenbewohner zeichnen Charaktere; Rosengarten, Traumwalzer und Tango wirken als Tänze. Begegnung, Übergang, Abschied und Finale tragen die Handlung weiter. Diese Funktionen durchdringen einander in der gesamten Suite.

05 / Orchesterfarben und Szenen

Jeder Charakter
hat seinen Klang.

Symphonisches Denken und tänzerische Erzählung

Bei der Komposition der Suite mussten mehrere Anforderungen zusammenfinden: Die Musik sollte Tanz ermöglichen, auch Kinder ansprechen und die philosophische sowie psychologische Tiefe der literarischen Vorlage bewahren. Die Komponistin verbindet daher Erzählung mit symphonischer Verarbeitung und symbolischen Schichten, die über das unmittelbare Bühnengeschehen hinauswirken.

Die unterschiedlichen Stile sind mehr als bloße Klangfarben. Das Ritornell des Rosengartens betont die Wiederkehr des Gleichen, der Walzer weckt die nostalgische Erinnerung an unschuldige Verliebtheit, und der Tango verbindet das Zähmen mit dem Bändigen der Leidenschaft. Die filmisch gefärbte Nostalgie des Traumwalzers zerfällt allmählich. Das scharf rhythmisierte Gefüge der Erde mit Schlagzeug und aufdringlichen Blechbläsern vermittelt die Enge einer vom Geschäft besessenen Welt. In der Musik des Asteroiden B612 erscheint zudem ein wiedererkennbares kindliches Spottmotiv.

Das Theater der Erwachsenenwelt

Die Vielfalt der Genres und Stile im „Theater der Erwachsenenwelt“ erkundet das menschliche Dasein in all seiner Widersprüchlichkeit: vom Wunsch nach Nähe bis zum Machthunger, von der Eitelkeit bis zum gefühllosen Kalkül. Jede Figur spricht ihre eigene musikalische Sprache; gemeinsam zeichnen sie eine Welt, die sich dem kindlichen Verständnis entzieht und oft unheimlich groteske Züge offenbart. Die stilistische Vielfalt wird so zu einer Erkundung des Menschen und seiner Masken.

Die WüsteSchönheit und Bedrohung im selben Raum

Eine verschleierte Linie der gedämpften Trompete in halben Noten verbindet die harmonischen Blöcke im vierten Modus Messiaens. Sie erinnert an Dünenkämme. Die Wüste ist ein Ort der Sterne, des verborgenen Brunnens und der Erkenntnis, zugleich aber ein Raum tödlicher Gefahr und die Heimat der Schlange.

Asteroid B612Die überschaubare Welt der Kindheit

Heiteres, unbeschwertes Material beschreibt einen Mikrokosmos, in dem alles seinen Platz hat. Es erscheint dreimal: in der Ouvertüre, in der Planetenszene und unmittelbar nach dem tragischen Abschied, wenn der kleine Prinz in seine abwesende, aber sichere Heimatwelt zurückkehrt.

Übergang – Die Reise des kleinen PrinzenDer Klang der Unendlichkeit

Harfe, Celesta und Flexaton gestalten den Klang der Reise. Ihre schimmernden, glockenartigen Farben vermitteln verstreute Sterne und grenzenlosen Raum.

Der KönigTraurig-komische Größe

Ein modaler Blechbläserchoral verbindet Herrschaftsanspruch mit Einsamkeit. Ein Zwischenspiel in Form einer Gagliarde begleitet das humorvolle Verrücken des Throns für den nächsten Befehl an die Sonne.

Der LaternenanzünderUnaufhörliche Beschleunigung

Das bewegliche, fließende Geschehen wird beim Anzünden der Lichter durch Glocken markiert. Das Tempo beschleunigt sich, bis die Tätigkeit zum unaufhaltsamen Kreislauf wird.

Der EitleSelbstdarstellung im Glanz der Trompete

Ein Trompetensolo kokettiert mit dem Jazz. Die exponierte Solostimme wird zur musikalischen Geste einer Figur, die Bewunderung braucht.

Der GeschäftsmannDas Orchester als Inventur

Templeblocks übernehmen das Zählen der Sterne. Das Orchester mit seiner trockenen, abgesetzten Rhythmik verzeichnet beharrlich den Reichtum und schafft einen gefühllosen Mechanismus der Aneignung.

Der TrinkerDas Taumeln

Die Figur ist der Posaune anvertraut. Ihre musikalische Geste veranschaulicht körperlich das Schwanken und die Gefangenschaft in der Wiederholung.

Der GeografRationale Ordnung

Das Fagott stellt eine vollständige Tonreihe vor und zeichnet wissenschaftliche, rationale Ordnung. Emotionale Wärme öffnet sich nur kurz, als der Geograf dem kleinen Prinzen den Weg zur Erde zeigt.

Die ErdeÜberfülle statt Ausblick

Sanfte, absteigende Streichersequenzen treffen auf hupende Blechbläser. Die Szene betont die Beklemmung angesichts der Überfülle der Welt, nicht ihre Naturschönheit.

Der Rosengarten – RitornellVielfalt ohne Einzigartigkeit

Das Symphonieorchester imitiert eine Blaskapelle in Ritornell und Cancan. Der glänzende Schein begleitet eine Menge von Rosen, in der das Gefühl für persönlichen, unverwechselbaren Gehalt verloren geht.

Der Pilot und die Rose – TraumwalzerEin Denkmal der jungen Liebe

Die klassische Tanzform ruft die Unmittelbarkeit des Verliebtseins hervor. Das Dur-Thema der Rose löst sich durch die Nostalgie allmählich auf; der Schluss bietet keine vollständige formale Abrundung.

Der Fuchs – TangoVom Zähmen zur Vertrautheit

Der Tango verbindet das Zähmen mit dem Bändigen der Leidenschaft. Die Einleitung zeichnet die Scheu der ersten Annäherung; der Schluss vermittelt Freundschaft und Vertrautheit und kündigt bereits den Übergang zum Ende an.

AbschiedBrunnen, Verlust und Rückkehr

Die Erzählung kehrt in die Wüste, zum Sonnenaufgang und zum Brunnen zurück. Transparente polyrhythmische, atonale Kontrapunkte der Holzbläser kennzeichnen das Wasser; ein Streicher-Larghetto mit Harfe im Unisono den Tod des kleinen Prinzen.

06 / Abschluss der musikalischen Reise

Finale.
Aus Fragmenten zusammengefügt.

Die musikalische Erzählung endet; die literarische Gestalt bleibt.

Selbsterkenntnis des Piloten, Reparatur des Flugzeugs und Abflug führen zum Abschluss der musikalischen Erzählung. Das verwandelte Thema des kleinen Prinzen fügt sich allmählich zu einem triumphalen C-Dur-Quartsextakkord; die Schlusskadenz vereint das gesamte Orchester auf einem Blechbläserfundament. Dieser Schluss ist weder als Katharsis noch als Apotheose des Helden gedacht, sondern als Würdigung des literarischen Meisterwerks und der Gestalt des kleinen Prinzen. Im Interview betont die Komponistin, dass die abschließende Verwandlung das Thema von seiner anfänglichen Instabilität befreit. Die fallende Terz bleibt dabei als erkennbare Spur der gemeinsamen Themenwelt des Piloten und des kleinen Prinzen erhalten.

07

Auf der Ballettbühne

Die symphonische Suite von Aleksandra Naumovski Potisk ist ein konstitutiver musikalischer Bestandteil des Balletts Der kleine Prinz, zu dem Lukas Zuschlag die Choreografie schuf. Das Ballett wurde an SNG Opera in balet Ljubljana (Uraufführung am 6. September 2024) und am HNK Ivana pl. Zajca in Rijeka (Premiere am 13. Februar 2026) aufgeführt. Die Orchesteraufnahme entstand im August 2024 im Studio 26 von Radio Slovenija mit dem Symphonieorchester von SNG Opera in balet Ljubljana unter der Leitung von Ayrton Desimpelaere.

LJUBLJANA ↗RIJEKA ↗

34 Ballettaufführungen

Bis zum 21. April 2026: 20 in Ljubljana, 2 in Krško und 12 in Rijeka.

Bisherige Aufführungen
Bisherige Aufführungen · 2024–2026
Nr.DatumUhrzeitSpielstätte
118:00SNG Opera in balet LjubljanaPremiere in Ljubljana
217:00SNG Opera in balet Ljubljana
318:30SNG Opera in balet Ljubljana
410:00SNG Opera in balet Ljubljana
511:30SNG Opera in balet Ljubljana
610:00SNG Opera in balet Ljubljana
711:30SNG Opera in balet Ljubljana
810:00SNG Opera in balet Ljubljana
911:30SNG Opera in balet Ljubljana
1010:00SNG Opera in balet Ljubljana
1117:00SNG Opera in balet Ljubljana
1218:30SNG Opera in balet Ljubljana
1311:00Kulturni dom Krško
1418:00Kulturni dom Krško
1517:30SNG Opera in balet Ljubljana
1619:30SNG Opera in balet Ljubljana
1717:30SNG Opera in balet Ljubljana
1819:30SNG Opera in balet Ljubljana
1910:00SNG Opera in balet Ljubljana
2011:45SNG Opera in balet Ljubljana
2110:00SNG Opera in balet Ljubljana
2211:45SNG Opera in balet Ljubljana
2319:30HNK Ivana pl. Zajca, RijekaPremiere in Rijeka
2418:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
2512:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
2612:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
2719:30HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
2818:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
2912:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
3019:30HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
3112:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
3219:30HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
3318:00HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka
3419:30HNK Ivana pl. Zajca, Rijeka

Konzertante Aufführung von Auszügen

19. September 2024 um 19:30 Uhr · Konzert zur Eröffnung der Spielzeit 2024/25, SNG Opera in balet Ljubljana. Diese Aufführung von Auszügen wird gesondert genannt und ist nicht in der Anzahl der Ballettaufführungen enthalten.

Stimmen

Musik, die erzählt.

Ausgewählte Kritikerstimmen zum Ballett Der kleine Prinz, aus dem die symphonische Suite hervorgegangen ist. Alle Auszüge sind ins Deutsche übersetzt.

»Neben dem hervorragenden Bühnenbild und der Choreografie ermöglicht vor allem die Musik, die vielschichtige Geschichte des kleinen Prinzen im Ballett ohne Dialog zu erzählen.«
Jakob Spindler
Rezension vom 12. September 2024 · ANP.si, veröffentlicht am 15. Juni 2026
Quelle lesen ↗
»Schon lange hatten wir nicht mehr die Gelegenheit, ein so gutes und hochwertiges musikalisches Werk aus zeitgenössischer Feder zu hören.«
Igor Vlajnić
Novi list · 24. 2. 2026
Quelle lesen ↗
»Die Partitur von Aleksandra Naumovski Potisk gestaltet Motive, die sich der inneren Entwicklung der Figuren folgend verwandeln.«
Ornella Sciucca
La Voce del popolo · 17. 2. 2026
Quelle lesen ↗
Die Perspektive der Komponistin

Wenn ein Werk
sein eigenes Leben beginnt.

Die Partitur wird zum Ausgangspunkt einer Begegnung zwischen Werk, Ausführenden und Publikum.

Für Aleksandra Naumovski Potisk muss eine vollendete Komposition schließlich unabhängig von ihrer Urheberin leben können. Die kompositorische Absicht bleibt in der Partitur festgehalten; ihre klangliche Verwirklichung übernehmen die Ausführenden. Neue Interpretationen wiederholen nicht bloß eine ursprüngliche Idee, sondern setzen das Leben des Werkes fort.

Auch die literarische Vorlage bleibt für neue Lesarten offen. Für die Komponistin ist Der kleine Prinz Abenteuer, Prosagedicht, Liebesgeschichte, philosophische Erzählung und Gesellschaftskritik. Jede Rückkehr zum Text eröffnet neue Fragen.

Nach den Antworten von Aleksandra Naumovski Potisk für HNK Ivana pl. Zajca anlässlich der Aufführung in Rijeka. Die Inhalte des Interviews sind thematisch in die Werkvorstellung eingearbeitet.

08 / Partitur und Kontakt

Die musikalische Welt entdecken.

Für Informationen zur Partitur, zum Aufführungsmaterial und zu konzertanten Aufführungen der Suite wenden Sie sich bitte an die Komponistin.

DER KOMPONISTIN SCHREIBEN ↗ANP.SI ↗

Inhaltliche Grundlage und Notenbeispiele: die Werkvorstellung der Komponistin auf anp.si. Angaben zu den Inszenierungen: SNG Opera in balet Ljubljana und HNK Ivana pl. Zajca.

Der kleine Prinz · Symphonische Suite

Manche Geschichten lesen wir.
Andere tragen wir in uns.

Musik gibt ihnen einen neuen Raum.